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Medienarchiv

DB-Nummer: 555
10.20379/dbaud-0555

Günter Grass in der ARD-Hörbuchnacht 2001

O-Ton Grass: über seine Arbeitsweise: arbeitet stehend am Stehpult; erste Fassung handschriftlich, dann (ebenfalls am Stehpult) mit Schreibmaschine (Olivetti); dabei Auf-und Ablaufen und lautes Sprechen; "Mein Jahrhundert" hatte als Herausvorderung, aus vielen unterschiedlichen Perspektiven zu schreiben; "Hineinsprechen" in diese Rollen; Bestätigung durch ein Essay von Ernst Bloch in der Annahme, dass Literatur oralen Ursprungs ist (vor Homer, falls es ihn in dieser Gestalt gegeben haben sollte); daher Bemühen bei Grass, den oralen Ursprung des Textes erkennbar werden zu lassen; jeder Satz muss gesprochen werden, bevor er aufs Papier kommt; Grass habe sich auch "das Vergnügen oder die Mühe gemacht", ganze Romane zu lesen ("Die Blechtrommel", "Ein weites Feld" für Radio Bremen, "Katz und Maus" für SFB); Verselbstständigung des Buches nach dem Schreiben; beim Lesen Erinnerung an die Schreibsituation; Hörbücher verfügen über eine "Verführungskraft", wieder zum Lesen hinzuführen.



Urtitel:
ARD-Hörbuchnacht 2001 (Statement von Günter Grass)
Anfang/Ende:
Ich arbeite stehend…Literatur förderlich ist.
Genre/Inhalt:
Literatur
Präsentation:
Statement
Schlagworte:

Person:
Bloch Ernst; Homer
Werke:
Mein Jahrhundert; Die Blechtrommel; Katz und Maus; Ein weites Feld
Sach:
Arbeitsweise; Schreibmaschine; Olivetti; Lesung; Radio; Radio Bremen; Mündlichkeit; Hörbücher; Schreibsituation
Aufnahme:

Datum Erstsendung:
22.03.2001
Sprachen:
deutsch
Anmerkung Qualität:
Aufnahme läuft etwas zu langsam
Kopie:

Länge der Kopie:
00:03:50
Tonträger:
DAT
Datenformat Sichtung:
MPEG 2
Teilnehmende:

Person:
Grass, Günter (Vorredner(in))

Zitieren

Zitierform:

ARD-Hörbuchnacht 2001 (Statement von Günter Grass).

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