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DB-Nummer: 1874

"Was gesagt werden muss" aus psychoanalytischer Sicht : Vortrag

Urtitel:
"Wer ist ein wirklicher Freund Israels?" Was gesagt werden muss. Günter Grass.
Anfang/Ende:
Herzlich wilkommen zum…Dank gertrud Schinagel
Genre/Inhalt:
Literaturkritik
Präsentation:
Rede
Historischer Kontext:

Wer ist ein wirklicher Freund Israels? Ist es der Schriftsteller Günter Grass, der sich - nach eigener Aussage – als getreuer Verbündeter Israels versteht, oder sind es seine empörten Kritiker in Deutschland und in Israel? – ein Debattenbeitrag aus tiefenpschologischer Sicht. Von Gertrud Schinagl (Psychoanalytikerin) Freund oder Feind? Wenn der eine dem anderen Gutes will, dann ist er ein Freund. Klar. Wenn einer dem anderen Böses will, dann ist er ein Feind. Ebenso klar. Was aber nun jeweils das „etwas Gutes“ oder das „etwas Böses“ ist, und, was der Eine dem Anderen „antut“, ist schon nicht mehr so klar – sagen wir nicht mehr so „objektivierbar“, ist vielmehr sehr abhängig davon, wie die jeweiligen Protagonisten die in Frage stehende Situation einschätzen. „Ich habe es doch nur gut gemeint, Du verstehst es jetzt total falsch! Ich bin doch für Dich, bin Dein Freund, nicht Dein Feind!“ Wir kennen das alle, waren oft genug in Situationen, in denen Verständigungsbrücken nicht zu schlagen waren. Nach offizieller Lesart israelischer Politiker sind die Kritiker ihrer Handlungsweisen keine Freunde und behandeln diese entsprechend wie Feinde und bezeichnen sie – nach gängiger Praxis – als Antisemiten. Wie kann nun aber der sich als Freund, Verbündeter der Israelis Verstehende belegen, daß er für und nicht gegen den so mißverstehenden Anderen handelt. Wie kann er seine freundschaftlichen Absichten unter Beweis stellen? Es gibt wohl keine bessere Möglichkeit für diesen „Gutmeinenden, als „dran zu bleiben“ und für ein Verstandenwerden zu werben. Sich schulterzuckend abzuwenden ist sicherlich die schlechteste Lösung. Jeder von uns wird eine eigene Vorstellung haben von dem, was einen Freund ausmacht. Über einige Grundannahmen können wir uns aber sicher verständigen: Freunde verlassen sich aufeinander, halten sich die Treue, gehen ehrlich miteinander um, achten den anderen, suchen Vertrautheit und fühlen sich einander verbunden. Das alles schließt aber nicht aus, daß Freunde einander kritisieren dürfen, sondern, hier und da, um ihrer Freundschaft willen, kritisieren müssen. Es ist an die 2.000 Jahre her, da hat der Philosoph Cicero es so gesagt. „Das also ist keine Freundschaft, daß, wenn der eine die Wahrheit nicht hören will, der andere zu lügen bereit ist“. Und das genau ist der springende Punkt bei unserem Thema heute. Lassen Sie uns jetzt über das Gedicht von Günter Grass und seine Haltung den Israeli gegenüber reden. Zunächst: Wäre ich Literaturkritikerin könnten wir über den literarischen Wert des Gedichts nachdenken. Wäre ich politische Journalistin wäre es naheliegend, den Text auf seinen Aussagewert unter politischer Perspektive zu würdigen. Das kann ich nicht fundiert, habe es nicht „als Handwerk“ gelernt, was ja nicht ausschließt, daß ich mich gründlich informiere. Mein beruflicher Blickwinkel auf das Geschehen um das Grass-Gedicht – und darin möchte ich Sie einladen mir zu folgen - sucht Verständnis für den Zusammenhang zwischen dem von G.Grass tatsächlich Geäußerten und der Wirkung, die es in der Öffentlichkeit ausgelöst hat und immer noch auslöst. Welche Psycho-Logik steckt dahinter? Ich möchte mit Ihnen einen Perspektivwechsel zu psychoanalytischem Betrachten des Geschehens ausprobieren. Das bringt mich zu meiner zweiten Vorbemerkung: Es wird nötig sein – ebenso wie bei einer Beschäftigung mit dem Gedicht aus politischer oder literarischer Perspektive – zunächst genau auf das „Werk“, den Gegenstand unserer Neugierde, zu schauen, anschließend, ebenso genau, auf die Reaktion, die das Werk, das Gedicht bei seinen Lesern auslöst. Erst daraus entwickelt sich die tiefenpsychologische Verständnissuche für das jeweilige Handeln der jeweils Beteiligten. So möchte ich Ihnen zu Beginn das Gedichts noch einmal vorlesen und anschließend die darin enthaltenen Aussagen von G. Grass Punkt für Punkt benennen. -2- Vielleicht noch die Bemerkung: Suche nach Verständnis hat erst einmal wenig zu tun mit Bewertung, umso mehr mit Bereitschaft zu Offenheit für die jeweilige Psycho-Logik der handelnden Personen. Also, beginnen wir mit dem Gedicht, wie Günter Grass es veröffentlicht hat: Günter Grass „Was gesagt werden muß“ „Warum schweige ich, verschweige zu lange, was offensichtlich ist und in Planspielen geübt wurde, an deren Ende als Überlebende wir allenfalls Fußnoten sind. Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag, der das von einem Maulhelden unterjochte und zum organisierten Jubel gelenkte iranische Volk auslöschen könnte, weil in dessen Machtbereich der Bau einer Atombombe vermutet wird. Doch warum untersage ich mir, jenes andere Land beim Namen zu nennen, in dem seit Jahren – wenn auch geheimgehalten – ein wachsend nukleares Potential verfügbar aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung zugänglich ist? Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes, dem sich mein Schweigen untergeordnet hat, empfinde ich als belastende Lüge und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt, sobald er mißachtet wird; das Verdikt „Antisemitismus“ ist geläufig. Jetzt aber, weil aus meinem Land, das von ureigenen Verbrechen, die ohne Vergleich sind, Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird, wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert, ein weiteres U-Boot nach Israel geliefert werden soll, dessen Spezialität darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe dorthin lenken zu können, wo die Existenz einer einzigen Atombombe unbewiesen ist, doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will, sage ich, was gesagt werden muß. Warum aber schwieg ich bislang? Weil ich meinte, meine Herkunft, die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist, verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit dem Land Israel, dem ich verbunden bin und bleiben will, zuzumuten. Warum sage ich jetzt erst, gealtert und mit letzter Tinte: Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden? Weil gesagt werden muß, was schon morgen zu spät sein könnte; auch weil wir – als Deutsche belastet genug – Zulieferer eines Verbrechens werden könnten, das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld durch keine der üblichen Ausreden zu tilgen wäre. Und zugegeben: ich schweige nicht mehr, weil ich der Heuchelei des Westens überdrüssig bin; zudem ist zu hoffen, es mögen sich viele vom Schweigen befreien, den Verursacher der erkennbaren Gefahr zum Verzicht auf Gewalt auffordern und gleichfalls darauf bestehen, daß eine unbehinderte und permanente Kontrolle des israelischen atomaren Potentials und der iranischen Atomanlagen durch eine internationale Instanz von den Regierungen beider Länder zugelassen wird. Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern, mehr noch, allen Menschen, die in dieser vom Wahn okkupierten Region dicht bei dicht verfeindet leben und letztlich auch uns zu helfen.“ Günter Grass hat sein Gedicht gleich mehreren großen, auflagenstarken Zeitungen angedient, offenbar wollte er mit seinem Gedicht so weit gestreut wie eben möglich zur Kenntnis genommen werden. Das ist ihm gelungen. Mit dem Aufruhr aber, den er rund um sein Gedicht auslöste, hat er offenbar nicht gerechnet, schon gar nicht mit der wütenden Entwertung seiner Person. Was ist tatsächlich so brisant? Geht es bei dem nicht enden wollenden Streit um Günter Grass´ Gedicht um viel mehr als das, was von den eifrigen Kritikern so pauschal und auffällig apodiktisch angegriffen und von den Grass zustimmenden, u.a. seinen Mut bewundernden Lesern so leidenschaftlich verteidigt wird? Schauen -3- wir genau hin. Entkleidet der literarischen Form, in die er seine Überlegungen bettet, spricht Günther Grass Folgendes aus: 1. Israel behauptet, ein Recht auf einen Erstschlag gegen den Iran zu haben, weil vermutet würde, der Iran bastele an einer Atombombe. 2. Ein solcher Erstangriff könnte das iranische Volk auslöschen (mehr hat er tatsächlich nicht gesagt) 3. Israel verfügt über ein wachsendes nukleares Potential, das keiner Prüfung zugänglich gemacht ist 4. Diese Tatsache werde allgemein verschwiegen, er, Grass, mache das mit, empfinde das aber zunehmend als ihn belastende Lüge und Zwang, der, werde er nicht beachtet, Strafe nach sich ziehen könnte.. 5. Er fürchte, bei Mißachtung des Zwangs, als „Antisemit“ abgestempelt zu werden, weil das im allgemeinen so geschehe. 6. Wir Deutsche werden immer wegen unserer Verbrechen im Holocaust zur Rechenschaft gezogen und unter der Ansage der „Wiedergutmachung“ liefern wir ein weiteres U-Boot ( das immerhin 6-te!) an Israel unter der Bemäntelung „als Beitrag von Wiedergutmachung der deutschen Schuld am Holocaust“, was ihn, Grass, aufschrecke, denn das zugesagte U-Boot könne mit „alles vernichtenden Sprengköpfen“ ausgerüstet und so auch gegen den Iran gerichtet werden. 7. Daß der Iran auch nur eine Atombombe besitze, ist bis heute nicht belegt. 8. Bisher habe er zu all dem geschwiegen, weil er glaubte, als Deutscher und dem Land Israel, dem er verbunden ist und bleiben will, eine „ausgesprochene“ Wahrheit nicht zumuten zu können. 9. Aber, die Atommacht Israel gefährdet den sowieso schon brüchigen Weltfrieden. 10. Als Deutscher, mit der Vergangenheit belastet, dürfe er nicht weiter zu den Geschehnissen schweigen, weil die Deutschen sich durch Lieferung der Waffen mitschuldig machen würden, was unentschuldbar wäre. Das muß jetzt gesagt werden, morgen könnte es zu spät sein. Grass weiter: Er wolle zu der Heuchelei des Westens nicht mehr länger schweigen und hoffe, daß sich viele anschließen mögen und die Verursacher der Gefahr zu Gewaltverzicht auffordern. Sein Vorschlag : Es soll eine unbehinderte und dauerhafte Kontrolle des israelischen atomaren Potentials und der iranischen Atomanlagen durch internationale Instanzen eingerichtet werden. Damit wäre uns allen geholfen. Alle von Grass aufgeführten Fakten entsprechen der Wahrheit, nachzulesen und nachzuvollziehen u.a. in den kritischen Printmedien, TV-Beiträgen, im Radio, im Internet, bei den zahlreichen, der israelischen Politik kritisch gegenüberstehenden israelischen Wissenschaftlern usw. usw.. Das ist jedem deutschen Staatsbürger, der des Lesens, Hörens und Nachdenkens fähig und willens ist, jederzeit zugänglich. Was den Präsidenten des Iran, Ahmadinedschad, betrifft geht Grass offenbar davon aus, daß er zwar sein Volk unterjocht, als Person aber keine Gefahr für Israel darstellt. Auch die Schlußfolgerung, die Grass in seinem Gedicht aus seinen Überlegungen zieht, die Einrichtung einer internationalen Kontrolle des „atomaren“ Geschehens im Nahen Osten, ist vernünftig, sachlich nachvollziehbar und auf jeden Fall diskussionswürdig. Grass wußte, daß er mit seinem Gedicht die politisch verantwortlichen Akteure in Israel und in der westlichen Welt vorführt, ihnen bezüglich der Nah-Ost-Politik Ehrlichkeit abspricht, wenn er z.B. Deutschlands Waffenlieferungen an Israel, von Deutschland als angebliche Wiedergutmachung deklariert, als verlogen, als Heuchelei, anprangert. Das hat in dieser Klarheit bisher noch keine „öffentliche Person“, schon gar kein deutscher, weltbekannter Schriftsteller in aller Öffentlichkeit zu sagen gewagt! Er wußte, was er tat. Er hat den Mut dazu. Blick auf den Autor Günter Grass und erste Fragen: Günter Grass ist ein weltweit bekannter Schriftsteller, Literatur-Nobelpreisträger, bisher in der Öffentlichkeit nicht bekannt als der israelischen Politik gegenüber speziell kritisch eingestellt, den -4- Juden gegenüber schon gar nicht. Jetzt aber wird er als Antisemit, als persona non grata, an den Pranger gestellt. Warum, so muß gefragt werden, dieser Schwall aufgeheizter, entwertender Kritik an einem bisher unverdächtigen, unbescholtenen Mann, der in seinem allen zugänglichen Werk niemals auch nur eine Bemerkung, einen Satz gegen das Judentum und die Existenz Israels geäußert hat. Warum spricht man so abgeschmackt entwertend über ihn als Person, bezeichnet darüber hinaus die literarische Form des Gedichts als ausgesprochen stümperhaft und spricht nicht – stattdessen – unaufgeregt sachlich kritisch über den Inhalt und die Aussage des Gedichts? Grass spricht in seinem Gedicht auch über sich selbst, er gewährt Einblick in seine eigene seelische Betroffenheit im Umgang mit diesem schwierigen Thema, auch ausgedrückt in der Gestaltung des Gedichts: stockende, sperrig, auf jede flüssige, sich elegant reimende Versform verzichtend. Er berichtet über seine Skrupel, seinen inneren Wandel. Zu lange habe er geschwiegen, die moralische Last, die auf den Deutschen, auf ihm, laste, habe ihn daran gehindert, sich früher schon zu Wort zu melden und die Wahrheit auszusprechen. Nunmehr wolle er aber nicht mehr beteiligt sein an der allgemeinen Heuchelei ... „Heuchelei“?! Dieses Wort läßt besonders aufhorchen. Dazu später. Schauen wir genau hin und fragen uns : Warum, und das ist zunächst auffällig, sind sich alle Grass kritisierenden Kommentatoren und Disputanten darin so einig, durchgängig, geradezu wie untereinander abgesprochen, zu vermeiden, die von Günter Grass aufgeführten Gedanken erst einmal Aussage für Aussage in einem geschlossenen Kontext durchzuarbeiten unter gleichzeitiger Berücksichtigung des von Grass gewählten Sprachstils, um erst danach zu einer Zusammenschau von Inhalt und Gestaltung des Gedichts vorzudringen? Der eine pickt sich dieses, ein anderer jenes heraus, reißt das Gedicht dadurch aus dem vom Autor gewollten inhaltlichen und gestalterischen Kontext und zerpflückt dadurch die innere Logik, man könnte auch sagen „den Geist, die Seele des Gedichts“. Ein Gedicht erweist dann seine Qualität, wenn es den Leser zu eigenem Umgang, zu eigener Reflektion anregt, zu einem innerseelischen Dialog mit dem Thema. Das war sicherlich von Grass genau so gewollt, sonst hätte er auch ein knappes „Statement“ über seine Erkenntnisse zu der Situation im Nahen Osten abgeben können. Das Gedicht hat zwei Schwerpunkte, einmal die ausführliche Darlegung des Dilemmas durch den Autor, einschließlich der Schilderung seiner eigenen Betroffenheit in diesem Kontext und zum anderen enthält es einen Vorschlag zur Handhabung, Bewältigung und zu konstruktiver Lösung des Konflikts im Nahen Osten. Es ist äußerst bemerkenswert, daß der zweite Teil des Gedichts, in dem von Waffenruhe, d.h. „kontrolliertem Vertrauen“ die Rede ist, so gut wie keine Beachtung findet, ein weiteres Indiz dafür, daß das Gedicht, je nach Belieben seiner Kritiker, nicht in seiner Gesamtheit verstanden wird oder - so muß man vielleicht vermuten - bewußt nicht verstanden werden soll. Die sich, in diesem Sinne, so ausgesprochen unprofessionell gebärdende Öffentlichkeit, in Gestalt von Journalisten, Politikern, Wissenschaftlern, israelischen Protagonisten usw., äußert sich in so auffällig heftiger und abfälliger Weise über den Autor als Person, seine geäußerten Gedanken und die gewählte künstlerische Gestaltung des Gedichts, daß es geradezu eine tiefenpsychologische Befragung des Geschehens, sozusagen einen „Blick hinter die Kulissen des sich in aller Öffentlichkeit abspielenden Theaters“, herausfordert. Das Ganze muß eine Psycho-Logik haben, etwas Verborgenes jenseits des allgemeinen Diskurses. G.Grass, der „zum Feind Erklärte“, hat offenbar ein Tabu gebrochen, eine Grenze des Schweigens überschritten, damit ein „Leck gerissen“ in eine allgemein gewünschte Schutzschicht des Schweigens. Psychoanalytisch betrachtet ist das, was daraufhin in aller Öffentlichkeit folgte und folgt, nicht nur höchst auffällig, es bildet gleichzeitig den Schlüssel zum Verständnis des Aufruhrs. Versuchen wir das zu verstehen. Eine Auffälligkeit wie diese, das „nicht zur Kenntnis Nehmen“ eines Kernbestandes einer Aussage, wie hier bei den Kritikern des Gedichts zu beobachten, ist zunächst für -5- jeden aufmerksamen Zuschauer, bzw. Zuhörer, bemerkenswert. Unter psychoanalytischer Sehweise auf dieses so auffällige Verhalten der Kritiker bekommt das Weggelassene, das aus dem Bewußtsein Gedrängte aber hohe Wichtigkeit. Das gilt besonders, wenn darüber hinaus das Wahrgenommene, das Kommentierte in auffällig aggressivem Ton vorgetragen wird. Um es verständlicher zu machen, lassen Sie mich eine kurze Bemerkung zum Alltag eines jeden Psychoanalytikers machen. Läßt ein Analysand, also ein seelisch belasteter Patient, offensichtliche Realitäten aus, sie einfach „unter den Tisch fallen“, dann bekommt der Analytiker große Ohren, weiß einfach, daß es genau an dieser Stelle wie bei dem berühmten Eisberg ist, der ja nur einen kleinen Teil „über Wasser“ zeigt, das wahre Problem sehr ausladend, sehr bedeutungsvoll mitbestimmend, „unter der Oberfläche bleibt“. Im psychoanalytischen Bearbeitungsprozeß beginnt deshalb an dieser Stelle die mühselige Aufdeckungsarbeit all dessen, was das Wahrnehmbare mitbedingt, was es erst verstehbar macht. Schauen wir zunächst genau hin: Das von allen Kritikern nicht Aufgegriffene, einfach Weggelassene ist zum einen der von Grass vorgeschlagene generelle Gewaltverzicht und zum anderen die internationale Kontrolle allen atomaren Besitzes – und das bei der bemerkenswerten Zerstückelung der inneren Chronologie des Gedichtaufbaus. Das Brisante: Wenn Grass - natürlich mit seinen Worten - fordert: „Legt die Waffen nieder, stoppt alle Machtspiele, laßt euch, unter internationaler Kontrolle, in die Karten schauen, zeigt, was ihr an Waffen besitzt bzw. wie weit ihr mit eurer atomaren Entwicklung seid“, dann fordert er klar und deutlich Israel und den Iran zu Gewaltverzicht auf. Grass sagt, die jetzige Situation, sprich das Verhalten der jetzigen politischen Akteure (Israel mit seiner Drohkulisse des Anschlags gegen den Iran vorweg und der Westen Israel unkritisch folgend) führe in die Sackgasse, zu Mord- und Totschlag, provoziere eine hochgradig gefährliche Situation für Israel, für den Iran, den gesamten Nahen Osten, für uns alle. Damit spricht er den Staat Israel und uns, die Verbündeten in Amerika, Europa (vereint in der Nato) und damit auch uns Deutsche an. Warum stimmen wir seinem Vorschlag nicht begeistert zu? Wäre eine internationale Kontrolle darüber, wo und wann Israel berechtigt (!) seine Waffen „sprechen lassen“ darf, nicht die ideale Lösung? Was ist der Haken daran - für Israel, für uns? Wohl Folgendes: Würde ein „Waffen Niederlegen“ für den militärisch hoch aufgerüsteten Staat Israel nicht heißen, sich, militärisch gesehen, zu einem zahnlosen Tiger zu degradieren? Kein Waffenarsenal taugt als Macht- und damit Druckmittel, wenn es, aufgrund von Gewaltverzicht, seiner abschreckenden Funktion beraubt, irgendwo in einem Waffendepots verstaut, einem Dornröschenschlaf entgegen schlummert. Für einen Staat, der glaubt, seine Sicherheit nur mit dem Mittel militärischer Übermacht herstellen zu können, scheint dieser Lösungsvorschlag kaum lebbar zu sein. Hätte Israel, voll unterstützt und beliefert seitens seiner Verbündeten, dann nicht auf ein „falsches Pferd gesetzt“? Und – eine kurze Bemerkung zum aktuellen Geschehen bezüglich des sich zuspitzenden Israel-Iran- Konflikts – sollten die Iraner, als Mittel einer Drohgebärde, im Sinne von „balance of power“, sich ebenfalls ein atomares Waffenarsenal zulegen (wer kann ihnen das im Ernst übelnehmen), wären da gleich zwei völlig nutzlose, weil sich gegenseitig lahmlegende, Unsummen von Geld verschlingende „zahnlose Tiger“, zu einem Nichteinsatz, damit zur Nutzlosigkeit, verdammt. Wahnsinn das ganze!! Fragen wir weiter: Was würde denn genau passieren, ließen die Kritiker von G. Grass die im Gedicht gemachten Aussagen und seinen Lösungsvorschlag des totalen Waffenverzichts als Tatsachen, als nicht zu leugnende Realitäten gelten? Würden dann nicht diese nunmehr akzeptierten Wahrheiten völlig neue Einstellungen und neue Verhaltensweisen herausfordern? Wie sähen diese aus? Sind G. Grass´ Ausführungen wirklich so umstürzlerisch, daß die Aussage des als Aufklärer angetretenen Autors G. Grass eliminiert, möglichst restlos ausradiert werden muß? Will man den öffentlichen Aufruhr verstehen, muß man das von G. Grass nicht Gesagte aufdecken, es aus der Verdrängung hervorholen, es klar benennen. Hier sind wir bei dem unsichtbaren, versteckten, -6- in der Gewichtung des Geschehens aber so bedeutenden Part des Ganzen: Indem Grass Israel zu Machtverzicht auffordert, richtet er den Scheinwerfer auf Israels bedrohliche Machtpolitik, gibt sie dadurch unübersehbar dem Tageslicht preis und plädiert dadurch gleichzeitig für eine radikale Kehrtwende in der Nah-Ost-Politik Israels und der seiner westlichen Verbündeten, was aber tatsächlich einer Bankrotterklärung des bisher politisch Angestrebten und Erreichten in der Region gleichkommt. Tatsache ist: Die gesamte militärische Aufrüstung des Staates Israel, seine Atombomben, und die das alles mit Hilfe von Waffenlieferungen mittragende (Nibelungen-)Treue seiner Verbündeten im Westen haben keineswegs bewirkt, daß Israel in einem friedlichen Miteinander mit seinen Nachbarn lebt, ganz im Gegenteil. D.h. aber nichts anderes, als daß Israels jetzige Politik als ein Irrweg begriffen und entsprechend (und das sei nur ein Beispiel) Deutschlands konkrete Unterstützung mit Hilfe von Waffenlieferungen eingestellt werden muß, daß stattdessen eine internationale Kontrolle über Israels atomares Potential und über iranische Atomanlagen einzurichten ist - das alles selbstverständlich unter Gewaltverzicht aller Beteiligten. Und das genau würde G. Grass Aussage in vollem Umfang bestätigen, was aber offenbar nicht gesehen und ausgesprochen werden darf, schon gar nicht in der von G.Grass initiierten Öffentlichkeit. Aber, wie schon gesagt, ein Gedicht, wenn es gut ist, fordert zu erweitertem Umgang mit seinem Inhalt auf. Jetzt erst stoßen wir auch hier zum Grundproblem, wenn Sie so wollen, „des Pudels Kern“ vor. Israel ist bis an die Zähne bewaffnet. Kein gutes Gefühl für die Nachbarn! Israel betreibt eine hoch aggressive Besatzungspolitik in den besetzten Gebieten, ein ebenso ungutes Gefühl für vor allem die Palästinenser und ebenso ihre Brüder, das arabische Umfeld . Was würden wir tun, wären wir in der Situation der arabischen Nachbarn? Wir würden uns doch ebenso bewaffnen, oder? Und schon schraubt sich die Eskalationsspirale in hochgefährliche Höhen. Wir haben es also mit zwei gefährlich aufgeladenen Kraftfeldern zu tun. Da sich das Grass-Gedicht um Israels Verhalten dreht, schauen wir zunächst auf die Israelis, im Anschluß auf die Palästinenser. Warum, und das ist die Kernfrage aus psychologischer Sicht, macht Israel das? Kann oder will Israel nicht von seiner Machtpolitik abrücken? Könnte es überhaupt auf Gewalt verzichten, wo doch seine Politiker und der in Zahlen deutlich größere Teil der israelischen Bevölkerung unter dem Diktat von Macht und Machtmißbrauch denken und immer schon handeln – alles natürlich, so sagen sie, zu ihrer Sicherheit, weil sich, so wird immer schon, von israelischer Seite behauptet, ein friedliches Nebeneinander mit den Palästinensern, aufgrund deren Aggressivität, ausschließe. Das wäre aber noch zu beweisen, belegt ist es nicht! Die „Neuen Historiker“ Israels, entweder israelische Staatsbürger oder zumindest Juden in Europa und/oder in Amerika lebend, widerlegen diese offizielle Lesart der Geschichte Israels, was selbstverständlich von Seiten der israelischen Machtelite „beschwiegen“ wird. So sind und bleiben die Palästinenser für das Volk Israel die Aggressoren, vor denen sich Israel schützen muß und nicht umgekehrt. Unbestritten ist aber, daß Israel seit an die 60 Jahren Angriffskriege gegen seine Nachbarn führt, Land der Palästinenser besetzt hält, sich anschickt, sich ganz Palästina einzuberleiben und der von der Uno gewollten Zweistaatenlösung nicht zustimmt, dabei alle Forderung der Uno und des Europäischen Gerichtshofs auf Einstellung dieser massiven Aggressionen ignoriert, sie „stoisch“ aussitzt, ohne dafür von seinen engsten Verbündeten energisch kritisiert und zur Rechenschaft gezogen zu werden. Wenn darüber hinaus Frau Merkel sogar von „bedingungslosem Beistand der Deutschen als Staatsraison“ spricht, dann spätestens setzt hier die Befragung, die Suche nach der so unsinnig erscheinenden „Pscho-Logik“ des Gesamtgeschehens und nach zunächst vorurteilsfreiem Suchen nach Verständnis für die Handelnden ein. Es geht also erst einmal um ein – das sei noch einmal betont – vorurteilsfreies Bemühen um -7- Verständnis für die seelischen Hintergründe derjenigen Juden, in Israel selbst und weltweit, die uneingeschränkt der Politik Israels zustimmen und , im weiteren Schritt, um die Suche nach Verständnis für das diesbezügliche Verhalten der Verbündeten Israels. Zunächst zu den Juden, die in ihrem demokratischen Land Israel mit 80 % die Mehrheit (20 % sind palästinensische Israeli) bilden, und darüberhinaus ihre jüdischen Schwestern und Brüder, die sonstwo in der Welt, vornehmlich in Amerika leben und – in ihrer Mehrheit - Israels Politik nicht nur ideell, auch in erheblichem Maße finanziell unterstützen. Sie können offenbar, so ist zu beobachten, nicht anders denken, nicht anders handeln als in „Macht- und Ohnmachtsstrategien“ - ganz offensichtlich zu ihrem eigenen Schaden, denn Frieden und Sicherheit haben sie nicht gefunden. Es erscheint völlig paradox: Das hoch aufgerüstete Israel, strotzend vor Macht und Überlegenheit, lebt von Tag zu Tag in immer höher gezogenen Mauern und Absperrungen, selbst errichtet, eigentlich den Palästinensern zugedacht. Sie besetzen palästinensisches Gebiet, tun alles, um die Palästinenser und deren Verbündete gegen sich aufzubringen, riskieren, daß die Bürger der ihnen verbündeten Staaten (wohlgemerkt die Bürger, nicht die Politiker!) zunehmend auf Abstand gehen und Israel ihr Wohlwollen entziehen. Und, was noch schwerer wiegt, sie verschließen sich gegen die Friedensarbeit im eigenen Land, die es durchaus gibt. Sie bringen den gesamten arabischen Raum gegen sich auf (Israel hat rund 8 Mio Einwohner, die „Arabische Liga“, der politische Block im Nahen und Mittleren Osten, in dem auch die arabischen Anrainerstaaten Israels organisiert sind, zählt 350 Mio!) Israels Politik den Palästinensern gegenüber erscheint , gelinde gesagt, kontraproduktiv, genauer gesagt, selbstdestruktiv. Was ist der Grund für diese Entwicklung? Was haben sie davon, wenn sie so handeln? Welche Grundgefühle und Überzeugungen leiten sie? Ein nur beobachtender, unvoreingenommener Blick, mit dem ein tiefenpsychologisch geschulter Betrachter auf das Auffällige schaut, spürt die große Angst hinter dem Geschehen. Israel muß sehr viel Angst, existentielle Angst haben, sonst hätte es den Spielraum für konstruktive Kritik und Selbstreflektion nicht so eng gezurrt. Sie hören nicht auf die Gutmeinenden, stempeln sie stattdessen ab, beschimpfen sie, alle über einen Kamm scherend, als „Antisemiten“ - selbst ihre eigenen, die Politik ihres Landes kritisierenden, Landsleute. Mir ist durchaus bewußt, daß ich Sie um etwas Geduld bitten sollte, denn das, was wir jetzt anschauen müssen, scheint von unserem Thema weit weg zu führen. Wollen wir aber die Protagonisten des Geschehens verstehen, müssen wir uns die Zeit nehmen, ihr aktuelles Handeln zu hinterfragen, wobei die Anlehnung an psychotherapeutische Erfahrungen hilfreich ist. Danach gilt: Ein gegenwärtiges Geschehen verstehen zu wollen, in unserem Fall die ihre Regierung unterstützenden Israeli,ohne sich Zeit zu nehmen, auf die Erfahrungen zu schauen, die das jetzige Verhalten wesentlich mitbestimmen, läuft ins Leere. Es muß grundsätzlich immer gefragt werden nach den früheren Erfahrungen, Erlebnissen, Freud und Leid und – ganz wichtig - Verdrängungen, die auf das heutige Erleben und entsprechende Verhalten eines Menschen Einfluß haben. Verdrängtes, so unser aller Erfahrung, bestätigt durch Forschung und täglich sich zeigende Erfahrung in psychotherapeutischen Prozessen, ist niemals „weg“, ist nicht für immer „ausgelöscht“. Es bleibt und ist sehr mächtig, an der Starre des Verdrängungsprozesses ist abzulesen, als wie selbstwertgefährdend das Verdrängte trotzdem seinen Einfluß behält. Was für einen Einzelnen gilt, gilt ebenso für eine zahlenmäßig in die Millionen reichende Gemeinschaft, wie das jüdische Volk. Wenn all diese Menschen schweres Leid durchlebt haben, Machtmißbrauch und Demütigung, verbunden mit panischer Todesangst, Verlust von Eltern, Geschwistern, Heimat, Hab und Gut usw. - ganz so wie es so unendlich viele Juden im Holocaust brutal erfahren mußten - dann ist das tief in jede einzelne Seele geschrieben, eingebrannt. Diese Erfahrung, besser gesagt dieses erlittene Trauma, heilt nicht durch Vergessen, Verdrängen. Es braucht Zeit, Raum, Geduld und oft genug therapeutische Hilfe, denn der so Geschädigte muß in sich selbst den Heilungs- und Versöhnungsprozeß vollziehen in Form von innerer Rekonstruktion, wie wir das -8- nennen. Das ist etwas ganz anderes als jeder Wiedergutmachungsversuch des Täters. Letzteres ist lediglich ein Trostpflaster. Wenn ein Trauma sehr tief sitzt, es den Betroffenen eigentlich zerstören könnte, dann muß er diese Vernichtungswucht abwehren. Nach tiefenpsychologischem Verständnis stehen nicht nur dem einzelnen Menschen, auch Klein- und Großgruppen, sogenannte Abwehrmechanismen zur Verfügung, seelische Techniken wie Spaltung, Verleugnung, Verschiebung usw., mit denen die Vernichtungsgefahr reduziert wird. Immer sind diese Abwehrmechanismen dem Handelnden unbewußt, ihr Wirken ist allein im Erleben und Verhalten des Traumatisierten erkennbar. Je nach psychischem Entwicklungsstand des Gefährdeten werden in ihm „unreifere“ - wir nennen es „frühe“ - Abwehrstrategien aktiv oder eben reifere Formen. Egal welche, Abwehrmechanismen sind Hilfskonstruktionen, Überlebensstrategien, seelische Kompromisse, sie helfen zwar zu überleben, saugen aber auch gleichzeitig an der Seelenenergie des Menschen und behindern den seelischen Entfaltungsraum, reduzieren seelische Unbefangenheit, den Spielraum für Vertrauen in andere, seelische Gelassenheit, seelische Großzügigkeit. Mit anderen Worten: Ein schwer traumatisierter Mensch zahlt dafür mit Einschränkung seiner seelischen Potenzen, man kann getrost sagen, zahlt mit reduzierter Mitmenschlichkeit, weil er eben zu mehr keine Kraft, keine Energie übrig hat, und das solange, bis ihm eine Aufarbeitung seiner ihn so hindernden Angst gelingt. Bei beobachtbaren Verhaltensweisen wie Machtmißbrauch, Mißachtung der Rechte und der Würde des anderen usw. lassen so in hohem Maße auf eine früher durchlebte seelisch defizitäre Situation schließen, auf früher erlittene seelische Kränkung – auf jeden Fall auf stattgefundene Entwertung, Demütigung. Zur Heilung ist immer eine langwierige, weil notwendig tiefgreifende Trauerarbeit, Aussöhnung mit dem jeweils eigenen Schicksal, Aufbau einer möglichst realitätsbezogenen Einstellung zu den Tätern nötig, um dann, im zweiten Schritt, die seelische Folgerung und Tröstung aus dem „früheren Leid und jetzt nicht mehr Leid“ zu ziehen und dann die neue Erfahrung als sich festigende Erkenntnis zu verinnerlichen: „ endlich der allgegenwärtigen Vernichtung entkommen und der Möglichkeit einer friedlichen Zukunft ganz nahe zu sein“. Es braucht dazu einen „seelisch sicheren Ort“ und möglichst therapeutischen Beistand. Aber wie konnte das, so ist die bedrückende Frage für uns alle, einem ganzen Volk, den Juden, gewährt und zugesichert werden? Was hätten wir Deutsche, die westliche Welt, vielleicht auch die UNO dazu beitragen können und müssen, so daß sich die Israeli in ihrer neuen Heimat hätten friedlich einrichten und sicher fühlen können? Tatsächlich ließen sich die Israeli keine Zeit für Trauerarbeit. An eine friedliche Teilung des Landes Palästina glaubten sie nicht, so haben sie sich genommen, was sie für ihre Sicherheit glaubten okkupieren zu müssen. Es ist verbrieft und wissenschaftlich gesichert, daß schon der erste Premierminister des Staatsgebildes Israel, David Ben-Gurion, davon sprach und es auch schriftlich festgelegte, ganz Palästina für die Israeli kassieren zu wollen. Verdrängung der Palästinenser, militärische Aufrüstung, Macht und Überlegenheit um jeden Preis. Die Absicht ist deutlich: Nie wieder sollten die Juden schwach und schutzlos sein, gedemütigt und jemals wieder vertrieben werden können. Ich zitiere den Gründer Israels und ersten Premierminister David Ben-Gurion (nach Freeman) “Es muss klar sein, es gibt keinen Platz in diesem Land für beide Völker. Wenn die Araber verschwinden, dann wird das Land offen und gross genug für uns sein. Die einzige Lösung ist ein Land für Israel,

Aufnahme:

Aufnahmedatum:
28.06.2012
Aufnahmeort:
Bremen, Forum Kirche
Sprachen:
deutsch
Anmerkung Qualität:
laute Publikumsgeräusche, schwankende Tonqualtät
Original:

Originallänge:
01:08:00
Analog/Digital:
born digital
Original-Tonträger:
DVD
Datenformat:
VOB
Kopie:

Tonträger:
DVD
Datenformat Sichtung:
nicht zutreffend
Datenformat Archiv:
nicht zutreffend
Teilnehmende:

Person:
Schinagl, Gertrud (Vorredner(in))
Person:
Schinagl, Gertrud (Autor(in))
Person:
Heller, Barbara (Vorredner(in))

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Schinagl, Gertrud: "Wer ist ein wirklicher Freund Israels?" Was gesagt werden muss. Günter Grass.. Bremen, Forum Kirche .

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