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DB-Nummer: 2006

Die FDP und ihr politisches Konzept

Themen der Sendung: - Das politische Konzept der FDP - Der Generalvertrag / "Deutschlandvertrag" [siehe Historischer Kontext] - Wahl des Bundespräsidenten - Möglichkeiten für Koalitionen



Urtitel:
Berlin 33, Hasensprung - das literarisch-politische Hearing bei Hans -Werner Richter
Anfang/Ende:
Also meine Herren…ich danke sehr.
Genre/Inhalt:
Politik
Präsentation:
Diskussion
Historischer Kontext:

Der Deutschlandvertrag (Vertrag über die Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Drei Mächten, auch Bonner Vertrag genannt), mit dem Generalvertrag als Kernstück (in der Sprachregelung der SED als „Generalkriegsvertrag“ bezeichnet), ist ein völkerrechtlicher Vertrag, der am 26. Mai 1952 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den drei westlichen Besatzungsmächten Frankreich, Großbritannien und USA geschlossen, aber von Frankreich nicht ratifiziert wurde. Er wurde in Teilen neu ausgehandelt und trat 1955 in leicht abgeänderter Version gleichzeitig mit dem Beitritt der Bundesrepublik Deutschland zur NATO in Kraft. Durch den Deutschlandvertrag, der als „Überbrückungsvertrag“ das entstandene Vakuum zwischen Kapitulation nach dem Zweiten Weltkrieg und Friedensvertrag füllen sollte,wurde das Besatzungsstatut abgelöst. Die Bundesrepublik erhielt „die volle Macht eines souveränen Staates über ihre inneren und äußeren Angelegenheiten“ zugesprochen, einige wenige besatzungsrechtliche Vorbehalte verblieben bei den drei Schutzmächten. Die Vertragspartner vereinbarten das Ziel der Wiedervereinigung Deutschlands in Freiheit und eines frei vereinbarten Friedensvertrags für ganz Deutschland. Fortan waren für den Aufenthalt ausländischer Truppen auf dem Gebiet der Bundesrepublik nicht mehr das auf Kriegsrecht beruhende Besatzungsstatut die rechtliche Grundlage, sondern vertragliche Abmachungen zwischen gleichberechtigten Staaten. Der Deutschlandvertrag wurde ergänzt durch den „Truppenvertrag“ über die ausländischen Streitkräfte, den „Finanzvertrag“, der den Unterhalt dieser Streitkräfte regelte, sowie den Überleitungsvertrag, der aus Krieg und Besatzung entstandene Fragen regelte. Weitere Regelungen des Deutschlandvertrags, die sich in Sonderrechten der Westmächte ausdrückten, betrafen Fragen, die Berlin und Deutschland in seiner Gesamtheit, die endgültige Friedensregelung und die Wiedervereinigung betrafen. Die erste Fassung des Deutschlandvertrags wurde am 26. Mai 1952 im Bundesratssaal des Bonner Bundeshauses unterzeichnet. Die endgültige Fassung vom 23. Oktober 1954 trat am 5. Mai 1955 in Kraft. Zu diesem Datum wurden auch das Besatzungsstatut aufgehoben, die Alliierte Hohe Kommission aufgelöst und die Ratifikationsurkunden für die Pariser Verträge in Bonn hinterlegt.

Aufnahme:

Aufnahmedatum:
24.02.1969
Datum Erstsendung:
25.02.1969
Aufnahmeort:
Berlin
Sprachen:
deutsch
Betriebsarten:
Mono
Original:

Originallänge:
01:00:11
Analog/Digital:
reformatted digital
Original-Tonträger:
Band
Datenformat:
nicht zutreffend
Kopie:

Länge der Kopie:
01:00:11
Tonträger:
CD
Datenformat Sichtung:
mp3
Datenformat Archiv:
WAV
Herkunft:

Sender / Institution:
Bayerischer Rundfunk (BR)
Sender / Institution:
ARD
Archivnummer:
6904432000 Tonträgerverwies: W201179
Produktionsnummer:
0
Teilnehmende:

Person:
Richter, Hans-Werner (Interviewpartner)
Person:
Grass, Günter (Vorredner(in))
Person:
Klug, Ulrich (Vorredner(in))
Person:
Gneuß, Christian (Redaktion)
Person:
Friedrichs, … (Beitragende(r))
Person:
Hufschmidt, … (Beitragende(r))

Zitieren

Zitierform:

Berlin 33, Hasensprung - das literarisch-politische Hearing bei Hans -Werner Richter. Berlin .

Rechte

Nutzung und Vervielfältigung:
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