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„Gestern wird sein, was morgen gewesen ist. Unsere Geschichten von heute müssen sich nicht jetzt zugetragen haben.“
Günter Grass, Das Treffen in Telgte (1979)
DB-Nummer: 540
10.20379/dbaud-0540

Über das Zeichnen und Schreiben - Eine Dokumentationsausstellung des Goethe-Instituts in der Bremischen Bürgerschaft

Siegel, Christian GND

Über das Zeichnen und Schreiben - Dauerausstellung in der Stadtwaage Die Plakatausstellung in 30 Bild- und Texttafeln informiert - in vier Sprachen übersetzt - über Leben und Werk des Nobelpreisträgers Günter Grass. Beginnend mit einem Blick auf Grass' Geburtsstadt Danzig, widmet sich die Ausstellung in einem ersten Abschnitt der Kindheit des späteren Autors, beschäftigt sich mit den Kriegsjahren ebenso wie mit seinen Studien- und Lehrjahren in der Nachkriegszeit. Neben dem Künstler beleuchtet die Ausstellung auch den engagierten Bürger Grass, der in den 60er und 70er Jahren als Wahlkämpfer für die sozialdemokratische Partei auf sich aufmerksam machte. Dem Umstand, dass sich Grass selbst als von Haus aus bildender Künstler bezeichnet, der sich das Schreiben nebenbei selbst beigebracht habe, trägt die Ausstellung dadurch Rechnung, dass sie zahlreiche Aquarelle und Zeichnungen aus der Feder Grass' zur Illustration der einzelnen Lebens- und Schaffensabschnitte heranzieht. Abbildungen von Aquarellen, in welche Gedichtzeilen eingewoben sind, zeigen wie eng vor allem Grass' Lyrik mit dem Zeichnen verbunden ist. Über den privaten, politischen Grass, den Bildhauer, Zeichner, Maler und vor allem über den Dichter informiert die Ausstellung, die im Jahr 2000 vom Steidel Verlag in Göttingen und dem Goethe-Institut in München erarbeitet wurde und nun auf Tournee geht. Grass spricht bezüglich des Brmer Literaturpreises von einem Komplex der Stadt, gegen den er nichts machen kann. Er komme immer wieder gerne.


Urtitel:
Anfang/Ende:
(Anmoderation) Nach Thomas Mann…es auch geblieben.
Genre/Inhalt:
Kultur
Historischer Kontext:

Prof. Dr. Volker Neuhaus, der Herausgeber der Grass-Werkausgabe, erarbeitete im Auftrag des Goethe-Instituts eine Ausstellung über Günter Grass. Auf 30 Tafeln zeigt sie in Bild und Text Leben und Werk des Nobelpreisträgers von der Kindheit in Danzig über den Welterfolg "Die Blechtrommel" bis zum Literaturnobelpreis. In Bremen, im Haus der Bremischen Bürgerschaft, erlebte die Ausstellung im September 2000 ihre Weltpremiere: Bei der Eröffnung sprachen Christian Weber (Präsident der Bürgerschaft), Joachim Sartorius (Generalsekretär des Goethe-Instituts), Heinz Glässgen (Intendant Radio Bremen) und Volker Neuhaus (Ausstellungsmacher). Von Bremen aus wandert die Ausstellung durch die Goethe-Institute in aller Welt. Am Tag der Ausstellungseröffnung diskutierten Christian Weber, Joachim Satorius, Volker Neuhaus und Heinz Glässgen über die Ausstellung und die Bedeutung von Grass im In- und Ausland.

Schlagworte:

Person:
Mann, ThomasGND; Sartorius, JoachimGND; Weber, Christian; Böll, HeinrichGND; Irving, JohnGND; Rushdie, SalmanGND; ;
Sach:
Rezeption; Weltliteratur; Politik; Bremer Literaturpreis; Dackel; Times; Nobelpreis; Schullektüre
Geo:
Bremen; Japan; Frankreich
Aufnahme:

Datum Erstsendung:
31.08.2000
Sprachen:
deutsch
Original:

Analog/Digital:
born digital
Kopie:

Datenformat Sichtung:
MPEG 2
Teilnehmende:

Person:
Siegel, ChristianGND (Autor(in))
Person:
Grass, GünterGND (Sprecher(in))
Person:
Weber, Christian (Mitwirkende(r))
Person:
Sartorius, JoachimGND (Mitwirkende(r))
Person:
Neuhaus, VolkerGND (Mitwirkende(r))
Person:
Grass, GünterGND (Mitwirkende(r))

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Zitierform:

Siegel, Christian:

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