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„Gestern wird sein, was morgen gewesen ist. Unsere Geschichten von heute müssen sich nicht jetzt zugetragen haben.“
Günter Grass, Das Treffen in Telgte (1979)
DB-Nummer: 559
10.20379/dbaud-0559

Über Entschädigungsfonds von NS-Zwangsarbeitern (tel.)

Grass begrüßt die Entscheidung der Gründungsmitglieder der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung, Zukunft", eine Garantie für die noch ausstehende Summe zu übernehmen. Er bedauert die anhaltende Verzögerung der Entschädigungs-Zahlungen an die ehemaligen Zwangsarbeiter, und erklärt, warum er zusammen mit Carola Stern und Hartmut von Hentig ein Jahr zuvor Privatleute aufgerufen hat, Geld zu spenden (nicht, um die deutsche Wirtschaft zu entlasten, sondern um schneller Geld an die alten Menschen auszahlen zu können). Er kritisiert das Verhalten derjenigen Unternehmen, die sich um Zahlungen drücken, stellt klar, dass der größte Teil der Entschädigungssumme von den Steuerzahlern gezahlt wird und berichtet von jungen Leuten, die sich in dieser Angelegenheit engagieren.


Urtitel:
Anfang/Ende:
Ja, es war…Fehlverhalten der Wirtschaft.
Genre/Inhalt:
Politik
Historischer Kontext:

Eine Entscheidung ist gefallen (Gründungsmitglieder der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung, Zukunft" übernehmen Zahlungsgarantie für den Zwangsarbeiter-Entschädigungsfond). Grass hat mit Carola Stern und Hartmut von Hentig Privatleute aufgefordert, ebenfalls zu stiften.

Schlagworte:

Person:
Stern, CarolaGND; Gibowski, Wolfgang; von Hentig, HartmutGND
Sach:
deutsches Ansehen; deutsche Wirtschaft; Entschädigungsfond; Stiftung; Zwangsarbeiter; junge Generation
Aufnahme:

Sprachen:
deutsch
Original:

Analog/Digital:
born digital
Kopie:

Datenformat Sichtung:
MPEG 2
Teilnehmende:

Person:
NN, (Interviewpartner)
Person:
Grass, GünterGND (Sprecher(in))

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