Logo der Günter Grass Stiftung Bremen

Webdatenbank

Medienarchiv

„Gestern wird sein, was morgen gewesen ist. Unsere Geschichten von heute müssen sich nicht jetzt zugetragen haben.“
Günter Grass, Das Treffen in Telgte (1979)
DB-Nummer: 1349
10.20379/dbaud-1349

Am liebsten malte er Zigeuner : Der Düsseldorfer Maler Otto Pankok

Michels, Babette

Ausschnitt aus Grass' Rede "Wie ich zum Stifter wurde" (September 1997) zur Gründung der Stiftung zugunsten des Romavolkes (WA 12 (2007), S. 497ff); Erinnerungen von Roma an Otto Pankok, der Zigeneur in Holzschnitten und Zeichnungen dargestellt hatte; Auszug aus einem Text von Otto Pankok (?) zum Motiv der Zigeuner in seinem Werk; biographische Daten zu Otto Pankok; Werkschwerpunkte: Darstellung der unverblümten Wahrheit; arbeitender Mensch, der sich mit der Natur unmittelbar auseinandersetzt; Mensch, Tier und Natur in den Kohlezeichnungen Pankoks; Gerücht über Pankoks Farbenblindheit; O-Ton des 70jährigen Pankok: Rückblick auf kurze Akademie-Zeit in Düsseldorf, dann Weimar als Schüler von Albin Egger-Lienz; Pankok sieht sich eher als Autodidakt denn als Schüler einer Akademie; Auszug aus einem Text von Otto Pankok (?) Ablehnung der abstrakten Kunst; Zigeuner auf dem Düsseldorfer Heinefeld als Motiv; O-Ton Pankok: Zusammentreffen mit Zigeunern durch Zufall; die Zigeuner hatten sich vor dem Dritten Reich in Düsseldorf in einer Zeit hoher Arbeitslosigkeit niedergelassen; Verarmung der Zigeunerfamilien, dann Bau kleiner Hütten in der Nähe von Düsseldorf; Sinti als Symbol der Freiheit und Lebensfreude für Pankok; Atelier in einem Hühnerstall; O-Ton Eva Pankok zum Zusammentreffen ihres Vaters mit den Zigeunern; ab 1933 Pankok im Visier der Nazis; Auslöser: Bilder über den Leidensweg von Jesus Christus, die "Passion"; O-Ton Eva Pankok zur "Passion" und Hintergründe des Zyklus, reale Personen als Vorbilder der Passions-Motive; Auszug aus einem Text von Otto Pankok (?) zur Gewalt der Nationalsozialisten; Stimmen von Zigeunern zu den Massentransporten der Nationalsozialisten; Auszug aus einem Text von Otto Pankok (?) zur Gewalt der Nationalsozialisten; Arbeitsverbot für Pankok im Dritten Reich; Beurteilung als "entartete Kunst", Entfernen seiner Kunst aus Museen; Rückzug der Familie in die Eifel und Verstecken der Werke.


Urtitel:
Scala - Kultur am Mittag: Am liebsten malte er Zigeuner. Der Düsseldorfer Maler Otto Pankok
Anfang/Ende:
Ende der vierziger…blau lachender Himmel. (MUSIK)
Genre/Inhalt:
Kunst
Schlagworte:

Person:
Pankok, EvaGND; Pankok, OttoGND; Schwitters, KurtGND; Picasso, PabloGND; Egger-Lienz, AlbinGND; Jesus von Nazareth, GND; Schwesig, KarlGND
Werke:
Wie ich zum Stifter wurde
Sach:
Sinti und Roma
Geo:
Weimar; Düsseldorf; Eifel
Aufnahme:

Aufnahmedatum:
04.06.1998
Datum Erstsendung:
08.06.1998
Aufnahmeort:
unbekannt
Sprachen:
deutsch
Original:

Analog/Digital:
born digital
Datenformat:
CD-A
Kopie:

Datenformat Sichtung:
MPEG 1
Datenformat Archiv:
WAV
Herkunft:

Sender / Institution:
Westdeutscher Rundfunk (WDR)
Sendereihe:
WDR 5
Archivnummer:
5069661
Teilnehmende:

Person:
Grass, GünterGND (Sprecher(in))
Person:
unbekannt, (Sprecher(in))
Person:
unbekannt, (Sprecher(in))
Person:
Pankok, OttoGND (Sprecher(in))
Person:
Pankok, EvaGND (Sprecher(in))
Person:
Michels, Babette (Autor(in))
Person:
Keimer, JürgenGND (Redaktion)
Person:
Carls, Dieter (Regie)
Anmerkung:
Enthält Musik. Komponist und Interpret unbekannt.

Zitieren

Zitierform:

Michels, Babette: Scala - Kultur am Mittag: Am liebsten malte er Zigeuner. Der Düsseldorfer Maler Otto Pankok. unbekannt .

Rechte

Nutzung und Vervielfältigung:
Alle Rechte vorbehalten

Export