Logo der Günter Grass Stiftung Bremen

Webdatenbank

Medienarchiv

„Gestern wird sein, was morgen gewesen ist. Unsere Geschichten von heute müssen sich nicht jetzt zugetragen haben.“
Günter Grass, Das Treffen in Telgte (1979)
DB-Nummer: 1520

Der zerbrochene Konsens : Die Intellektuellen im 'Einig Vaterland'

Schatten, Fritz GND

Die radikalsten Vorbehalte gegenüber der Deutschen Einheit hat Günter Grass formuliert, bevor er in sein "Schweigen über Deutschland" verfiel. Ausschnitt aus einem Gespräch mit Günter Grass zur Einheit (Ausschnitt aus DB 1518): zur Realpolitik gehöre es, die "Hemm- und Schamschwelle Auschwitz" nicht zu übertreten; beim Nachdenken über die Einigung Deutschlands sei Auschwitz mitzudenken; Ausschwitz sollte ein Hindernis dafür sein, ein Einheitskonzept anzustreben; auch in den Nachbarstaaten Deutschlands gebe es Ängste in dieser Hinsicht; das Thema Auschwitz ist in der DDR nie aufgearbeitet worden; weiterer Grund für Vorbehalte gegen die Einheit: Aufgabe der kleindeutschen, westdeutschen Identität.


Urtitel:
Der zerbrochene Konsens. Die Intellektuellen im 'Einig Vaterland'
Anfang/Ende:
Am radikalsten hat…bezogen geblieben ist.
Genre/Inhalt:
Politik
Schlagworte:

Sach:
Realpolitik; Wiedervereinigung; Einheit
Geo:
DDR; Auschwitz
Aufnahme:

Aufnahmedatum:
03.07.1991
Datum Erstsendung:
08.07.1991
Aufnahmeort:
unbekannt
Sprachen:
deutsch
Betriebsarten:
Mono
Original:

Analog/Digital:
reformatted digital
Datenformat:
nicht zutreffend
Kopie:

Datenformat Sichtung:
mp3
Datenformat Archiv:
WAV
Herkunft:

Sender / Institution:
Deutsche Welle (DW)
Sendereihe:
Aus Politik und Zeitgeschehen
Archivnummer:
3404805000 Tontr.-Verweisung: 1717135000
Teilnehmende:

Person:
Schatten, FritzGND (Autor(in))
Person:
Schatten, FritzGND (Interviewpartner)
Person:
Grass, GünterGND (Mitwirkende(r))

Zitieren

Zitierform:

Schatten, Fritz: Der zerbrochene Konsens. Die Intellektuellen im 'Einig Vaterland'. unbekannt .

Rechte

Nutzung und Vervielfältigung:
Alle Rechte vorbehalten

Export