Logo der Günter Grass Stiftung Bremen

Webdatenbank

Medienarchiv

„Gestern wird sein, was morgen gewesen ist. Unsere Geschichten von heute müssen sich nicht jetzt zugetragen haben.“
Günter Grass, Das Treffen in Telgte (1979)
DB-Nummer: 1849

Druck auf Günter Grass wegen des israelkritischen Gedichts

Nach der Veröffentlichung seines Gedichts "Was gesagt werden muss" ist Günter Grass einer vehementen Kritik ausgesetzt; Michel Friedmann spricht von Antisemitismus; Grass hat sich in einem Interview dazu geäußert (O-Ton): Der Vorwurf des Antisemitismus sei sofort aufgekommen; dies sei verletzend und demokratischer Presse unwürdig; Grass spricht von einer Kampagne und will sein Gedicht nicht widerrufen; O-Ton Grass: Er spreche in dem Gedicht von Dingen, die nicht zur Sprache kommen würden; es werde verschwiegen, dass Israel eine Atommacht ist; eingeräumt hat Grass allerdings, dass er besser konkret die israelische Regierung kritisiert hätte und nicht allgemein das Land Israel.


Urtitel:
SR 1. Stand der Dinge vom 5.04.2012
Anfang/Ende:
Heftige Kritik weltweit…wohl kaum besänftigen.
Genre/Inhalt:
Literaturkritik
Historischer Kontext:

Veröffentlichung des Gedichts "Was gesagt werden muss" und anschließende Debatte um die Israel-Kritik von Günter Grass.

Schlagworte:

Person:
Friedmann, MichelGND
Werke:
Was gesagt werden muss
Sach:
Antisemitismus; Atommacht
Geo:
Israel; Iran
Aufnahme:

Datum Erstsendung:
05.04.2012
Aufnahmeort:
unbekannt
Sprachen:
deutsch
Betriebsarten:
Mono
Original:

Analog/Digital:
born digital
Datenformat:
mp3
Kopie:

Datenformat Sichtung:
nicht zutreffend
Datenformat Archiv:
nicht zutreffend
Herkunft:

Sender / Institution:
Saarländischer Rundfunk (SR)
Sendereihe:
SR 1 Europawelle. Stand der Dinge
Teilnehmende:

Person:
Grass, GünterGND (Mitwirkende(r))
Person:
unbekannt, (Sprecher(in))

Zitieren

Zitierform:

SR 1. Stand der Dinge vom 5.04.2012. unbekannt .

Rechte

Nutzung und Vervielfältigung:
Alle Rechte vorbehalten

Export