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„Gestern wird sein, was morgen gewesen ist. Unsere Geschichten von heute müssen sich nicht jetzt zugetragen haben.“
Günter Grass, Das Treffen in Telgte (1979)
DB-Nummer: 1856

Kommentar zu Israels Einreiseverbot für Günter Grass

Nach Veröffentlichung seines Israel-kritischen Gedichts "Was gesagt werden muss" ist gegen Grass ein Einreiseverbot für Israel verhängt worden. Kommentar von Markus Rosch (Israel-Korrespondent der ARD): Die Gefahr eines Einreiseverbotes bestehe gegenüber jedem, der Israel kritisiere (Beispiel: Friedensaktivisten im Sommer 2011); es sei unsinnig, Grass in die rechte oder antisemitische Ecke zu rücken; es sei eine Überreaktion, mit der lange verschwiegenen Mitgliedschaft von Grass in der Waffen-SS das Einreiseverbot zu rechtfertigen; auch die israelische Öffentlichkeit und die Medien reagieren kritisch auf das Einreiseverbot.


Urtitel:
Kommentar: Günter Grass in die nationalsozialistische und antisemitische Ecke zu rücken ist schlichtweg Quatsch!
Anfang/Ende:
(Anmoderation) Was gesagt werden... es Markus Rosch. (Abmoderation)
Genre/Inhalt:
Literaturkritik
Historischer Kontext:

Veröffentlichung des Gedichts "Was gesagt werden muss" und anschließende Debatte um die Israel-Kritik von Günter Grass. Einreiseverbot für Günter Grass nach Israel.

Schlagworte:

Werke:
Was gesagt werden muss
Sach:
Gedicht; Waffen-SS; Einreiseverbot
Geo:
Israel
Aufnahme:

Datum Erstsendung:
09.04.2012
Aufnahmeort:
unbekannt
Sprachen:
deutsch
Betriebsarten:
Mono
Original:

Analog/Digital:
born digital
Datenformat:
mp3
Kopie:

Datenformat Sichtung:
mp3
Datenformat Archiv:
WAV
Herkunft:

Sender / Institution:
Westdeutscher Rundfunk (WDR)
Sendereihe:
WDR 2. Klartext
Teilnehmende:

Person:
Rosch, Markus (Sprecher(in))

Zitieren

Zitierform:

Kommentar: Günter Grass in die nationalsozialistische und antisemitische Ecke zu rücken ist schlichtweg Quatsch!. unbekannt .

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